Einleitung zur Liturgie
In einer Erweckung tritt das Fleisch zurück und der Heilige Geist tritt hervor. Das Wesen dieses Geistes ist Heiligung, seine Attribute sind Wahrheit und Klarheit. Durch den Heiligen Geist werden wir befähigt und gerüstet, unseren Platz in seinem Haus einzunehmen. So sehen wir in der Kirche das Haus Gottes, welches auf Grundlage der Apostel und Propheten gebaut ist und dessen Eckstein Jesus Christus ist.
Das Haus Gottes ist seine Wohnstatt, der Ort, an dem durch Dienste und Diener seine Gegenwart in seinem Volk möglich ist. Der gegenwärtige Gott, das war der Aspekt der Göttlichkeit, der sich besonders Moses erschloss. Der Herr offenbarte dem Mose die Stiftshütte als Wohnstatt Gottes im Volk, die Opfer und den Dienst, um durch einen Versöhnungsdienst die Gegenwart des Herrn zu ermöglichen. Dies ist eine Abschattung auch und gerade des christlichen Gottesdienstes auf Grundlage des einmal vollgültig gebrachten Opfers Jesu Christ und seinem Hohepriesterlichen Dienst im Himmel. Der Dienst Christi ist der Dienst Jesus Christi im Himmel und seiner Gemeinde hier auf Erden, denn sie ist sein Leib. So bildet die Stiftshütte den Weg und Zutritt aus dem Sichtbaren (Vorhof) ins verborgene Geistliche (Allerheiligste) ab. In der Mitte, dazwischen, befindet sich das Heiligtum mit dem 7 Leuchtern, dem Schaubrottisch und goldenen Altar. Dies ist der Ort seines priesterlichen Volkes. In der _Stiftshütte finden wir die Verrichtungen und Dienste, die in der Liturgie Ausdruck findet.
Die Ausführungen der Brüder zur Liturgie sind zentraler Gegenstand der Wirksamkeit zum Abend der Kirche. Rechter Ort und rechter Dienst sind die Erstlingsfrucht, die es hervorzubringen bedurfte, im Werk als Modell, als Beispiel und als Richtschnur für die ganze Kirche auf dem Weg zur Vollendung:
Allgemeine Beschreibungen zum Inhalt und Sinn des christlichen Gottesdienstes
Hier finden Sie „Vorlesungen zur Liturgie“ und „die Liturgie der Kirche„.